Interdisziplinärer Arbeitskreis Bewegungstherapie
bei psychischen Erkrankungen.

PRÄAMBEL

Das Ziel des Arbeitskreises besteht in der Erarbeitung von praxisrelevantem Wissen, aus dem heraus Empfehlungen und ggf. Leitlinien für die klinische Anwendung von Bewegungstherapie bei psychischen Erkrankungen entwickelt werden können. Durch Teilnahme von Bewegungstherapeuten, Ärzten, Grundlagenwissenschaftlern und ggf. weiteren Interessenten (Verwaltung, Pflege) wird eine

interdisziplinäre Ausrichtung des Arbeitskreises erreicht. Der Arbeitskreis versteht sich nicht als Konkurrenz zu bereits existierenden Einrichtungen, Verbänden und Interessengemeinschaften die im Bereich der Sport- und Bewegungstherapie für Ausbildung, Weiterbildung, Informationsaustausch und Schulung tätig sind.


Zielführende Maßnahmen:

  • Austausch und Abfrage von praxisrelevantem Wissen zwischen den Einrichtungen
  • Organisation einer jährlichen Tagung des Arbeitskreises in jeweils einer anderen Einrichtung
  • Förderung von Kleingruppen zur Erarbeitung von Zwischenergebnissen
  • Entwicklung eines internetbasierten Kommunikations- und Dokumentationssystems

 

  • Weitergabe der Tagungsergebnisse an Interessenten
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Festlegung einer koordinierenden Stelle (momentan ZfP Südwürttemberg, Zwiefalten)

Materialien

Die vorliegenden Empfehlungen sind ein Ergebnis der bisherigen Arbeiten des Interdisziplinären Arbeitskreises Bewegungstherapie in der Psychiatrie. In der Akutversorgung und Rehabilitation in Deutschland werden Bewegung (und Sport) größtenteils funktionell begründet. Funktionelle Wirkungen spielen zwar in der therapeutischen Anwendung bei psychischen und psychosozial bedingten Erkrankungen eine Rolle, aber für diesen Adressatenkreis sind andere Wirkmechanismen im Sinne eines erweiterten Bewegungsbegriffs ebenfalls von großer Bedeutung.

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